So startest Du mit Nachhaltigkeit im Badezimmer

Seit einigen Monaten stelle ich meine Kosmetik komplett selber her. Dafür habe ich in diesem Jahr die Challenge #KeineKosmetikKaufen ins Leben gerufen. Ein Beweggrund für diese Entscheidung war die Einsparung von Plastikmüll. Ich wollte dem ewigen Teufelskreis aus dem Kauf von Plastikverpackungen, dem Verbrauch, dem Wegschmeißen und schließlich Neukaufen entrinnen. Wie Du von meinen Erfahrungen zum Thema Nachhaltigkeit im Badezimmer profitieren kannst, erfährst Du hier im Beitrag.

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5 einfache Schritte zu Low Waste/Zero Waste im Bad und Nachhaltigkeit im Badezimmer. Werde plastikfrei in Deinem Badezimmer mit DIY Kosmetik selber machen! #nachhaltigkeit #zerowaste #diykosmetik #kosmetikselbermachen
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5 einfache Schritte für mehr Nachhaltigkeit im Badezimmer

  1. Verschaffe Dir einen Überblick: Der erste Schritt beginnt damit alle vorhandenen Kosmetikprodukte zu sichten. Lege das ganze Kosmetik auf einem Haufen. Dann nehme jeden einzelnen Artikel in die Hand und entscheide, was damit geschehen soll. Am besten Du kategorisierst Deine Kosmetik in: „regelmäßig im Gebrauch, weil ich es liebe“, „Vorräte, die sich über kurz oder lang aufbrauchen“ und „macht mir keine Freude und kann weg“. Auf diese Weise verschaffst Du Dir einen Überblick über Deine Vorräte und machst Dir bewusst, was Du wirklich benutzt.
  2. Behalte, was funktioniert: Es macht überhaupt keinen Sinn, Dinge, die noch gut funktionieren zu ersetzen – auch nicht durch Zero-Waste-Alternativen. Kürzlich habe ich einen Satz gelesen, der sich mir eingebrannt hat: Schlimmer als Plastik zu kaufen ist nur Plastik wegzuschmeißen. Deshalb ist für die mich oberste Regel, dass Dinge, die noch funktionieren, weiter benutzt werden. Zum Beispiel besitze ich seit mehr als 10 Jahren einen Epilierer. Ich pflege das Gerät von Anfang an und bin mir sicher, dass er mir noch lange gute Dienste leisten wird.
  3. Brauche Deine Vorräte konsequent auf: Von nun an wirst Du zu allererst Deine Vorräte durchforsten, sobald eines Deiner regelmäßig im Gebrauch befindlichen Produkte leer ist. Erst, wenn Du Dir sicher bist, dass auch Dein Vorrat aufgebracht ist, setzte das Produkt auf Deine Einkaufsliste.
  4. Plane bewusst Deine Einkäufe: Bevor Du ein Produkt auf Deine Einkaufsliste setzt, stelle Dir immer die Fragen:
    Refuse/Vermeiden: Welche verpackungsfreien und mikroplastikfreien Alternativen gibt es? z.B. Seife am Stück. Welche Einmalprodukte kann ich ersetzen? z.B. Zahnputztabletten
    Reduce/Verringern: Welche low-waste Altervativen gibt es? z.B. Bambuszahnbürste
    Reuse/Wiederverwenden: Kann ich das Produkt mit einfachen Mitteln selber herstellen und die Verpackung wiederverwenden? z.B. selbstgemachte Handcreme
    Recycle/Wiederverwerten: Kann das Produkt und/oder die Verpackung sinnvoll wiederverwertet werden? z.B. über den Papiermüll
    Rot/Kompostieren: Kann das Produkt und/oder die Verpackung über den Biomüll entsorgt oder sogar kompostiert werden? z.B. Naturschwämme
  5. Steuere Deinen Konsum an Kosmetikprodukten: Diszipliniere Dich und kaufe nur Produkt nach, die Du wirklich brauchst. Widerstehe der Versuchung neue, vermeintlich innovative Produkte mitzunehmen, nur weil sie gerade so schön im Regal „anlachen”. Glaube mir, diese Produkte haben das waschechte Zeug dazu zu Fehlkäufen zu mutieren und ein trostloses Dasein in Deinem Badezimmerschrank zu fristen.

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Nachhaltigkeit im Badezimmer – Mein Fazit

Mehr Nachhaltigkeit im Badezimmer zu erreichen, ist ganz nicht so schwer. Mit fünf einfachen Schritten gelingt es ganz sicher. Die Vorteile liegen auf der Hand: Du reduzierst Deine Vorräte drastisch und schaffst so mehr Platz in Deinem Badezimmerschrank. Du lernst das zu schätzen, was Du besitzt. Du kaufst bewusster ein und kannst so einen Konsum an Kosmetikprodukten besser steuern.

Mehr Tipps und Inspirationen zum Thema findest Du auf meiner Pinterest-Pinnwand „Nachhaltigkeit im Badezimmer“.

Und nun bist Du gefragt: Welche Erfahrungen hast Du gesammelt mit Nachhaltigkeit im Badezimmer?

Liebe Grüße
Sandra

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Kommentare (1)

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