Schließe Frieden mit Deiner Haut

In der letzten Woche habe ich eine neue Serie meiner Challenge gestartet. Im April möchte ich DIY Kosmetik für das Gesicht selber machen und mit Dir teilen. Doch bevor es los geht mit den Rezepten möchte ich ein wichtiges Thema ansprechen. Etwas, das essentiell ist, wenn Du schöne Haut haben willst. Ich spreche davon, dass Du einen neuen Mindset braucht, wenn Du Dich von gefestigten Schönheitsidealen lösen willst. Ich spreche davon, dass Du schöne Haut neu definieren musst, wenn Du einen ungezwungenen Umgang mit Kosmetik haben möchtest. Ich spreche davon: Schließe Frieden mit Deiner Haut! Nur so wirst Du wirklich schöne Haut haben.

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Was ist normale Haut?

Medien, Kosmetikfirmen und (selbsternannte) Experten unterteilen die (Gesichts-)Haut in bestimmte Kategorien. Neben trockener Haut, fettiger/öliger Haut, Mischhaut, reifer Haut und vielen weiteren kreativen Hauttypenbezeichnungen ist auch immer der Hauttyp „normal” definiert, der unter anderem beschrieben wird mit folgenden Eigenschaften:

  • rein
  • porenfrei, kleinporig, feinporig
  • straff, glatt
  • matt
  • ebenmäßig, gleichmäßig
  • ausgeglichen, ausbalanciert
  • gut durchblutet, rosiger Teint
  • strahlend, schimmert sanft
  • elastisch
  • widerstandsfähig, unempfindlich, belastbar, stabil
  • jung, frisch
  • faltenfrei
  • seidig weich, geschmeidig
  • perfekt/makellos

Das Problem bei dieser gängigen Definition ist, dass der tatsächlich normale Hautzustand (egal ob fettig oder trocken) problematisiert wird und gleichzeitig ein Idealbild schafft, das nur sehr schwer (beziehungsweise für einige nie) zu erreichen ist. Trockene Haut, fettige/ölige Haut, Mischhaut, reife Haut und so weiter – wird automatisch als „unnormal” deklariert. Das ist sie natürlich nicht. Die Auflistung dieser scheinbaren „normalen” Hauteigenschaften spiegelt nichts als eine Idealvorstellung wider. „Normal” ist an diesem Hauttyp rein gar nichts. Er orientiert sich nicht an durchschnittlicher Haut und trifft auch nicht auf eine Großzahl von Menschen (insbesondere Frauen) zu. Verstärkt wirkt die Erkenntnis, dass sich die Darstellung von „normaler” Haut in großen Teilen mit der von den Medien charakterisierten sogenannten „schönen Haut” deckt: Jenem idealisierten Hauttyp, der sich von der Masse abhebt, weil er nur wenigen vorbehalten ist, die genetisch bevorteilt sind oder sich kosmetische oder chirurgische Behandlungen leisten können und wollen. Es entsteht – völlig zu Unrecht – ein Minderwertigkeitsgefühl und ein Streben nach einem nicht zu erreichenden Ideal.

Der „normale” Hauttyp ist nur scheinbar „normal”. Er spiegelt das gängige Schönheitsideal wider und trifft damit auf eine geringe Anzahl von Menschen zu.

Was normale Haut wirklich ist!

Ich hingegen habe für mich ein anderes Verständnis von „normaler” Haut entwickelt. Der Hautzustand verändert sich im Laufe des Tages, der Woche (je nach Stresspegel), des Monatszyklus, der Jahreszeiten, nicht zuletzt im Laufe des Lebens. All diese Veränderungen sind „normal”. Während sich die Haut am Morgen trockener anfühlen kann, kann sie am Nachmittag fettiger wirken. Vor der Periode kann die Haut anfälliger für Akne sein, während sie nach der Periode trockener wirken kann. Dass die Haut im Winter trockener sein kann als im Sommer, hat wohl schon jeder mal selbst erfahren. Während jugendliche Haut dazu neigt mehr Talg zu produzieren neigen, verliert die Haut im Alter an der Fähigkeit Feuchtigkeit zu binden. Bewegung, Essgewohnheiten, Sonnenbadverhalten und Umwelteinflüsse wirken sich neben der genutzten Kosmetik zusätzlich auf unsere Haut aus.

„Normale” Haut ist in Wirklichkeit mal trockener, mal fettiger, unterliegt dem Tages-, Wochen-, Monats-, Jahreszeiten- und Lebensrhythmus und wird von vielen weiteren Faktoren beeinflusst.

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Schließe Frieden mit Deiner Haut

Mein Fazit, das ich Dir mitgeben möchte ist: Lass Dich nicht verunsichern von vermeintlich wissenschaftlich belegten Hauttypen. Keine Sichtweise ist in Stein gemeißelt und Du hast die Macht Deinen Mindset zu ändern. Normale, gesunde Haut ist (meistens) nicht makellos. Junge, gesunde Haut neigt dazu mehr Talg zu produzieren und Pickel zu bekommen. Deine Haut ist normal. Reife Haut neigt dazu trocken zu werden und Falten und Altersflecken zu bilden. Auch dann ich Deine Haut normal. Das Leben hat uns gezeichnet und das dürfen wir zeigen!

Jetzt bin ich sehr gespannt darauf, wie Du die Sache mit den Hauttypen einschätzt? Hast Du schon mal einen Hauttest gemacht? Wie hast Du Dich dabei gefühlt, als Dir gesagt wurde, Du bis dieser oder jeder Hauttyp? Schreibe es mir in die Kommentare!

Liebe Grüße
Sandra

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